Analyse vonWeUseApps
Wenn ich nach einem langen Tag Essen bestellen möchte, will ich nicht erst lange herausfinden müssen, warum ein Gericht nicht lieferbar ist oder wo ich meine Bestellung wiederfinde. Genau bei solchen alltäglichen Hürden zeigt sich, ob eine Liefer-App wirklich hilfreich ist. Lieferando.de bündelt die Suche nach Essen und Lebensmitteln und macht den Weg von der Auswahl bis zur Bestellung übersichtlich. Mein Eindruck: Für spontane Bestellungen ist die App praktisch, am besten funktioniert sie aber, wenn man Adresse und Auswahl in Ruhe prüft, bevor man zum letzten Schritt geht.
Wo die Bestellung ins Stocken geraten kann
Die App stammt von Takeaway.com und gehört in den Bereich Essen und Trinken. Ihr Zweck ist klar: passende Angebote in der Umgebung finden und direkt mobil bestellen. Das klingt unkompliziert, doch in der Praxis hängt ein wichtiger Teil des Erlebnisses davon ab, was an der eingegebenen Lieferadresse tatsächlich verfügbar ist. Ein Restaurant, das man kennt, muss nicht für jede Adresse oder zu jedem Zeitpunkt erreichbar sein.
Wenn ein gewünschtes Angebot nicht auftaucht, würde ich deshalb zuerst die Adresse und den Suchradius überprüfen, statt sofort einen Fehler in der App anzunehmen. Gerade bei einer Bestellung für Freunde oder für einen anderen Ort kann eine alte Adresse in der Auswahl leicht übersehen werden. Ich prüfe außerdem, ob ich wirklich nach der gewünschten Art von Essen oder nach Lebensmitteln suche; eine breite Suche liefert zwar mehr Auswahl, kann aber die Entscheidung unnötig verlängern.
Ein weiterer möglicher Stolperstein ist die Erwartung, dass die App jedes Angebot gleich detailliert erklärt. Bei Speisen mit vielen Bestandteilen lohnt sich ein genauer Blick auf die Beschreibung, Varianten und Ergänzungen, bevor man etwas in den Warenkorb legt. Die nützlichste Gewohnheit ist, Adresse, Auswahl und Warenkorb als drei getrennte Prüfschritte zu behandeln. So lässt sich ein Irrtum meist entdecken, bevor man die Bestellung abschickt.
Auch die Auswahl kann eine Schwäche sein, wenn man sehr genaue Vorstellungen hat. Wer ausschließlich ein bestimmtes Gericht von einem bestimmten Anbieter möchte, sollte nicht damit rechnen, dass eine App die Verfügbarkeit ändern kann. In so einem Fall ist es sinnvoller, erst die verfügbaren Ergebnisse zu vergleichen und dann zu entscheiden, ob eine Alternative passt. Ich würde die Suche nicht als Versprechen auf ein bestimmtes Restaurant verstehen, sondern als praktische Übersicht über das, was für den aktuellen Auftrag angeboten wird.
Vor dem Absenden kurz kontrollieren
Im Alltag bestelle ich eher dann entspannt, wenn ich die wichtigsten Entscheidungen nicht nebenbei treffe. Ein kurzer Blick auf die Lieferadresse, die gewählten Varianten und den vollständigen Warenkorb verhindert typische Verwechslungen. Bei mehreren Personen ist es hilfreich, Ergänzungen und Sonderwünsche direkt während der Auswahl abzustimmen, statt sie später aus dem Gedächtnis rekonstruieren zu wollen.
Das ist besonders nützlich, wenn man für eine Gruppe bestellt: Ich würde erst alle gewünschten Gerichte sammeln und danach den Warenkorb gemeinsam durchgehen. So fällt eher auf, wenn eine Beilage fehlt oder eine Variante nicht der Absprache entspricht. Bei einer einzelnen Mahlzeit ist dieser Ablauf natürlich weniger wichtig; bei mehreren unterschiedlichen Bestellungen spart er dagegen unnötiges Hin und Her.
Einrichtung und erste Checks
Für den Einstieg würde ich zuerst die Lieferadresse sorgfältig eintragen und anschließend prüfen, welche Angebote dort angezeigt werden. Das ist wichtiger als sofort ein Konto oder eine lange Merkliste einzurichten, denn die Adresse beeinflusst, welche Optionen überhaupt sinnvoll sind. Wer regelmäßig an mehreren Orten bestellt, sollte vor jeder Auswahl bewusst kontrollieren, welcher Ort gerade aktiv ist.
Die App ist kostenlos und ab null Jahren freigegeben. Sie wurde am 29. Juni 2012 veröffentlicht; die aktuelle Ausgabe trägt die Versionsnummer 11.38.0.1610010602 und setzt mindestens iOS oder Android in Version 8.0 voraus. Diese Angaben helfen vor allem bei der Geräteprüfung: Wenn die Installation oder ein Update nicht klappt, ist ein Abgleich der Systemversion ein vernünftiger erster Schritt.
Die Rückmeldungen fallen insgesamt positiv aus: Bei rund 620.000 Bewertungen liegt der Durchschnitt bei 4,5 Sternen; außerdem gibt es etwa 94.000 Rezensionen. Mehr als zehn Millionen Installationen sprechen dafür, dass die App vielen Menschen als Bestellweg vertraut ist. Das ersetzt natürlich nicht die eigene Prüfung einer konkreten Bestellung, gibt aber einen Eindruck davon, dass es sich um einen etablierten Dienst und nicht um eine kaum genutzte Nischenanwendung handelt.
Wenn die App auf dem Gerät nicht so reagiert, wie ich es erwarte, gehe ich schrittweise vor. Zuerst kontrolliere ich die Verbindung und lade die betroffene Ansicht erneut. Danach prüfe ich, ob die App auf dem aktuellen Stand ist und ob das Betriebssystem die Mindestanforderung erfüllt. Bleibt das Problem bestehen, hilft ein erneuter Start der App als allgemeiner Test. Ich würde dabei nicht vorschnell Daten löschen oder Einstellungen verändern, wenn unklar ist, welche Folgen das für den eigenen Zugriff haben könnte.
Wer zum ersten Mal bestellt, sollte außerdem vor dem Absenden eine erreichbare Kontaktmöglichkeit und eine gut erkennbare Lieferadresse verwenden. Das ist keine besondere Funktion der App, sondern einfache Vorbereitung, die Missverständnisse bei einer Lieferung vermeiden kann. Eine präzise Adresse ist gerade in größeren Gebäuden oder an Orten mit mehreren Eingängen hilfreicher als eine knappe Notiz, die nur für die bestellende Person eindeutig ist.
Wenn eine Bestellung unterbrochen wird
Wird die Auswahl versehentlich verlassen oder die App geschlossen, würde ich zunächst wieder öffnen und nachsehen, ob der Warenkorb noch vorhanden ist, bevor ich alles erneut eingebe. So vermeidet man eine doppelte Bestellung, falls ein vorheriger Schritt doch gespeichert wurde. Ist der Warenkorb leer, ist es sicherer, die gewünschte Auswahl neu zusammenzustellen und den Abschluss bewusst zu kontrollieren, statt mehrfach schnell auf die Bestellschaltfläche zu tippen.
Wenn eine Ansicht lädt oder eine Aktion nicht bestätigt wird, ist Geduld manchmal praktischer als wiederholtes Antippen. Ich warte kurz, prüfe anschließend den sichtbaren Bestellstatus und starte erst dann einen neuen Versuch. Der Grund dafür ist einfach: Bei einer verzögerten Reaktion kann man sonst dieselbe Aktion mehrfach auslösen. Gerade bei einer Bestellung sollte man nicht aus bloßer Unsicherheit einen zweiten Auftrag anlegen.
Für den Fall, dass ein Gericht nicht mehr verfügbar ist oder sich die Auswahl verändert, lohnt es sich, den Warenkorb vor dem Abschluss nochmals vollständig zu lesen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass eine früher ausgewählte Variante automatisch die richtige bleibt, wenn man zwischendurch Änderungen vorgenommen hat. Diese kleine Kontrolle ist besonders sinnvoll, wenn man während der Suche zwischen verschiedenen Angeboten wechselt oder für mehrere Personen bestellt.
Wann eher Verbindung, Gerät oder Anbieter verantwortlich sind
Nicht jede Verzögerung ist ein App-Problem. Eine schwache Internetverbindung kann dazu führen, dass Suchergebnisse oder Bestellschritte nicht sofort angezeigt werden. Wenn andere Anwendungen ebenfalls langsam laden, spricht das eher dafür, zuerst die Verbindung zu prüfen. Funktioniert sonst alles normal, kann ein Neustart der Lieferando-App als nächster einfacher Test genügen.
Auch die konkrete Verfügbarkeit ist nicht mit einem technischen Fehler gleichzusetzen. Wenn ein Angebot für die gewählte Adresse nicht erscheint, sollte man die Adresse kontrollieren und anschließend andere verfügbare Optionen vergleichen. Ist nur ein bestimmter Anbieter betroffen, liegt die Ursache möglicherweise bei dessen aktueller Verfügbarkeit und nicht bei der gesamten App. Für mich ist es hilfreich, diese Fälle auseinanderzuhalten: Das spart Zeit und verhindert, dass man unnötig am eigenen Gerät Einstellungen verändert.
Bei einem Gerät, das die Mindestversion nicht erfüllt, kann ein Update allein das Problem nicht unbedingt lösen. Dann ist es sinnvoll, zunächst die Betriebssystemversion zu prüfen. Ist das Gerät kompatibel und die Verbindung stabil, aber die App lässt sich weiterhin nicht verwenden, kann ein Blick in die aktuelle Hilfe innerhalb der App oder im App-Store der passende nächste Schritt sein. Bei einer konkreten Bestellung sollte man dabei zuerst klären, ob sie bereits aufgegeben wurde, bevor man einen weiteren Versuch startet.
Für wen sich Lieferando.de im Alltag eignet
Ich sehe den größten Nutzen für Menschen, die spontan zwischen mehreren verfügbaren Angeboten wählen möchten, ohne jede Möglichkeit einzeln außerhalb einer App zu suchen. Das gilt etwa für einen Abend, an dem niemand kochen will, für ein gemeinsames Essen im Büro oder für eine Mahlzeit zu Hause, wenn der Einkauf gerade nicht in den Tagesplan passt. Die App ist auch dann praktisch, wenn man erst sehen möchte, welche Art von Essen für die eigene Adresse in Frage kommt.
Ein realistischer Ablauf wäre für mich ein verregneter Feierabend: Ich gebe die Lieferadresse ein, vergleiche einige passende Angebote, stimme die Auswahl mit den anderen am Tisch ab und prüfe anschließend den Warenkorb. Der entscheidende Vorteil ist nicht, dass jede Bestellung automatisch mühelos wird, sondern dass Suche und Auswahl an einem Ort stattfinden. Wer dabei kurz prüft, ob Adresse und Varianten stimmen, kann typische Fehler vermeiden.
Im Vergleich zur direkten Bestellung bei einem einzelnen Restaurant ist Lieferando.de vor allem dann bequemer, wenn man noch nicht weiß, was man essen möchte. Für eine bereits feststehende Bestellung kann der direkte Kontakt zum Anbieter die einfachere Alternative sein, besonders wenn man eine spezielle Rückfrage hat. Gegenüber einer Suche über mehrere einzelne Anbieter spart die App dagegen den Wechsel zwischen verschiedenen Angeboten und macht den Vergleich an einem Ort leichter.
Wer besonders hohe Ansprüche an eine bestimmte Küche, einen einzelnen Anbieter oder eine sehr individuelle Bestellung hat, sollte die App nicht als Ersatz für sorgfältige Kommunikation betrachten. Auch Menschen, die lieber telefonisch bestellen oder keine mobile Auswahl nutzen möchten, sind mit einem anderen Bestellweg möglicherweise besser bedient. Lieferando.de ist am stärksten, wenn eine schnelle Übersicht und eine bequeme Auswahl wichtiger sind als eine persönliche Beratung zu jedem Detail.
Die App ist mit einer Bewertung von 4,5 Sternen und über zehn Millionen Installationen weit verbreitet, doch der persönliche Eindruck hängt weiterhin von Adresse, Auswahl und Ablauf der konkreten Bestellung ab. Ich würde sie Freunden empfehlen, die häufiger unkompliziert Essen oder Lebensmittel suchen und bereit sind, den Warenkorb vor dem Absenden kurz zu prüfen. Wer die Adresse zuerst kontrolliert und bei Problemen nicht blind erneut bestellt, bekommt aus Lieferando.de den verlässlichsten Nutzen. Für gezielte Sonderwünsche oder den direkten Austausch mit einem bestimmten Restaurant bleibt ein anderer Weg manchmal die bessere Wahl.
Was uns gefällt
- Große Auswahl an Restaurants und Küchenrichtungen
- Bestellungen lassen sich bequem online aufgeben
- Lieferstatus und voraussichtliche Ankunftszeit sind einsehbar
- Abholung ist bei vielen teilnehmenden Restaurants möglich
- Bewertungen helfen bei der Auswahl eines Restaurants
Was besser sein könnte
- Die Liefergebühr variiert je nach Restaurant und Entfernung
- Nicht alle Restaurants liefern in jede Region
- Bei hoher Nachfrage kann sich die Lieferung verzögern
- Gutscheine gelten oft nur unter bestimmten Bedingungen
- Die Qualität der Speisen hängt vom jeweiligen Restaurant ab








