App-Symbol von Artmate: Drawing Together

Artmate: Drawing Together

Für Android · Braly JSC

Bewertung
4,7
Downloads
10.000.000+
Preis
Free
HerunterladenFree

App-Details

  • Version
    1.1.42
  • Aktualisiert
  • Erfordert
    Android 7.0
  • In-App-Käufe
    0,49 €–15,99 € bei Abrechnung über Google Play
  • Alterseinstufung
    USK ab 0 Jahren
  • Enthält Werbung
    Ja
  • Screenshot von Artmate: Drawing Together 1
  • Screenshot von Artmate: Drawing Together 2
  • Screenshot von Artmate: Drawing Together 3
  • Screenshot von Artmate: Drawing Together 4
  • Screenshot von Artmate: Drawing Together 5
  • Screenshot von Artmate: Drawing Together 6

Analyse vonWeUseApps

Artmate: Drawing Together wirkt auf mich dann am überzeugendsten, wenn Zeichnen nicht allein als Übung, sondern als gemeinsamer Zeitvertreib gedacht ist. Die App verbindet einfache Zeichenlektionen mit einer Mehrspieler-Idee und richtet sich damit an Menschen, die gern kreativ werden, ohne dafür gleich ein großes Kunstprojekt zu planen. Ich würde sie eher als lockeren Einstieg und Anlass für gemeinsame Skizzen empfehlen als als Ersatz für ein ernsthaftes Zeichenprogramm.

Gemeinsam zeichnen statt allein perfektionieren

Im Alltag ist die Hürde oft nicht das fehlende Interesse, sondern die Frage, womit man anfangen soll. Genau hier liegt der Reiz von Artmate: Drawing Together: Die Lektionen geben eine Richtung vor, während der soziale Rahmen den Druck nimmt, sofort etwas Vorzeigbares schaffen zu müssen. Wer mit Freunden zeichnet, kann eine unfertige Idee leichter als Teil des Spaßes akzeptieren, statt jede Linie an einem perfekten Ergebnis zu messen.

Die App gehört in den Bereich Kunst und Design, fühlt sich aber weniger wie ein klassisches Werkzeug für ausgearbeitete Illustrationen an. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Tun und auf leicht zugänglichen Lernimpulsen. Das macht sie besonders interessant für Einsteiger, Familien oder Freundeskreise, die eine kreative Beschäftigung suchen, bei der niemand schon gut zeichnen können muss.

Mein wichtigster Rat wäre, eine Lektion nicht als Prüfung zu behandeln. Wer sie als Ausgangspunkt nimmt, kann zunächst die Grundidee ausprobieren und anschließend eigene Varianten zeichnen. So bleibt die Anleitung nützlich, ohne dass alle Beteiligten dieselbe Vorstellung davon haben müssen, wie ein gelungenes Bild auszusehen hat.

Was der Mehrspieler-Ansatz im Alltag verändert

Bei einer Einzellern-App entscheidet meist die eigene Motivation, ob man nach wenigen Minuten weitermacht oder das Programm schließt. Eine gemeinsame Zeichensitzung bringt einen anderen Anreiz: Man hat einen konkreten Anlass, das Gerät hervorzuholen, und kann sich gegenseitig beim Ausprobieren zusehen. Das ist keine Garantie für bessere Zeichenfähigkeiten, aber eine angenehmere Einstiegssituation für Menschen, die allein nur schwer ins Machen kommen.

Ein realistischer Einsatz wäre ein ruhiger Abend mit Freunden, an dem alle eine kurze Zeichenrunde starten, statt nebenbei nur Videos anzusehen. Die Lektion liefert ein gemeinsames Thema; danach lässt sich vergleichen, wie unterschiedlich die Ergebnisse trotz derselben Ausgangsidee ausfallen. Gerade diese Unterschiede sind oft unterhaltsamer als ein Wettbewerb um das „beste“ Bild. Ich würde die Runde deshalb offen halten und nicht darauf bestehen, dass alle gleich schnell oder gleich sauber arbeiten.

Für Eltern oder ältere Geschwister kann derselbe Ansatz bei einer gemeinsamen Beschäftigung mit Kindern hilfreich sein: Die Anleitung bietet einen Anfang, und Erwachsene müssen nicht erst selbst eine Zeichenaufgabe erfinden. Bei einem Alterseinstufungshinweis ab null Jahren ist die App grundsätzlich für ein sehr junges Publikum freigegeben. Das ersetzt natürlich nicht die Begleitung durch Erwachsene, wenn ein Kind ein Smartphone oder Tablet nutzt; für das gemeinsame Zeichnen selbst ist die niedrige Einstiegshürde aber passend.

Die Lektionen sind ein Startpunkt, kein Kunstkurs

Die einfachen Lernschritte sind eine Stärke, wenn man ohne lange Vorbereitung loslegen möchte. Sie können den typischen Moment vermeiden, in dem man vor einer leeren Fläche sitzt und keine Idee hat. Mein praktischer Vorschlag: erst die vorgegebene Aufgabe vollständig ausprobieren und danach eine zweite Version mit einer eigenen Änderung zeichnen. Das trainiert nicht nur das Nachmachen, sondern hilft auch dabei, Formen und Motive selbstständiger zu variieren.

Dieser Ablauf eignet sich besonders für kurze Pausen. Wer nur wenige Minuten hat, kann sich eine überschaubare Aufgabe vornehmen, statt eine große Illustration anzufangen, die später unfertig liegen bleibt. Für längere Lernphasen würde ich dagegen nicht erwarten, dass einfache Lektionen allein eine systematische Ausbildung in Perspektive, Anatomie oder digitaler Maltechnik ersetzen. Wer solche Grundlagen gezielt vertiefen will, ist mit einem strukturierten Zeichenkurs oder einer spezialisierten Zeichen-App wahrscheinlich besser bedient.

Auch der gemeinsame Modus hat eine kleine Kehrseite: Er macht die Erfahrung davon abhängig, ob andere gerade mitmachen möchten. Wenn niemand verfügbar ist oder man lieber konzentriert und in eigenem Tempo arbeitet, verliert der soziale Teil an Bedeutung. Dann bleiben die Lernimpulse zwar interessant, doch der besondere Grund, diese App anderen Zeichenangeboten vorzuziehen, wird schwächer.

Für wen sich die App eignet – und für wen weniger

Ich sehe den besten Einsatz bei Gelegenheitsszeichnern, die eine freundliche Anregung brauchen, bei Freunden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und bei Familien, die gemeinsam etwas Kreatives ausprobieren möchten. Auch wer sich bislang nicht als „künstlerisch“ betrachtet, kann von der Kombination aus kleinen Aufgaben und gemeinsamer Aktivität profitieren. Der Nutzen liegt hier nicht darin, möglichst schnell ein professionelles Bild zu produzieren, sondern darin, regelmäßig und ohne große Vorbereitung den Stift in die Hand zu nehmen.

Weniger passend ist Artmate für Menschen, die ein umfassendes digitales Atelier mit präziser Kontrolle über Werkzeuge und Arbeitsabläufe suchen. Ebenso dürfte jemand, der allein an einem längeren Illustrationsprojekt arbeitet und dabei möglichst wenig Ablenkung möchte, mit einem klassischen Zeichenprogramm glücklicher sein. Der soziale Fokus ist kein allgemeiner Vorteil: Für manche motiviert er, für andere unterbricht er den persönlichen Rhythmus.

Im Vergleich zu üblichen Zeichen-Apps fällt die Entscheidung deshalb weniger über die Frage „Welche hat die meisten Werkzeuge?“ als über den gewünschten Rahmen. Ein herkömmliches Zeichenprogramm ist meist die naheliegendere Wahl, wenn Kontrolle und individuelles Arbeiten im Vordergrund stehen. Artmate spielt seine Idee aus, wenn eine einfache Lektion und das gemeinsame Zeichnen wichtiger sind als ein umfangreiches Werkzeugset. Wer beides erwartet, sollte seine Priorität vorher klären, statt die App an professionellen Illustrationsfunktionen zu messen.

Bequem zugänglich, aber nicht völlig ohne Kostenabwägung

Die App ist kostenlos erhältlich und wird von Braly JSC entwickelt. Für viele ist das ein unkomplizierter Weg, die Zeichenidee erst einmal auszuprobieren. Es gibt jedoch In-App-Käufe, die über Google Play abgerechnet werden und von 0,49 Euro bis 15,99 Euro reichen. Ich würde deshalb vor einem Kauf prüfen, ob ein zusätzlicher Inhalt tatsächlich zum eigenen Nutzungsstil passt. Wer nur gelegentlich eine gemeinsame Zeichensitzung plant, sollte nicht automatisch annehmen, dass kostenpflichtige Extras nötig sind.

Die Größenordnung der Nutzung deutet darauf hin, dass das Konzept viele Menschen erreicht hat: Artmate kommt auf über zehn Millionen Installationen und eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 bei rund 23.000 Bewertungen. Das ist ein ermutigendes Signal, sagt aber nicht, ob die App zu jeder einzelnen Person passt. Gerade bei einer Anwendung, deren Reiz vom gemeinsamen Gebrauch abhängt, sind die eigenen Gewohnheiten wichtiger als eine hohe Zahl im Store.

Die aktuelle Version ist 1.1.42; als Mindestanforderung wird Android 7.0 genannt. Wer ein älteres Gerät nutzt, sollte diese Grenze vor dem Installationsversuch berücksichtigen. Die Angaben sind praktisch für die Kompatibilitätsentscheidung, ändern aber nichts an meinem inhaltlichen Urteil: Der größte Mehrwert entsteht nicht durch eine Versionsnummer, sondern durch eine passende Gelegenheit, die Zeichenaufgaben mit anderen auszuprobieren.

So würde ich die erste gemeinsame Runde angehen

Für den Einstieg würde ich eine kurze Sitzung mit einer einfachen Lektion wählen und vorher vereinbaren, dass es nicht um Bewertung geht. Jede Person kann zunächst der Anleitung folgen und anschließend ein Detail verändern: etwa die Stimmung, die Umgebung oder eine eigene kleine Ergänzung. Dieser Wechsel vom Nachzeichnen zum eigenen Einfall ist eine einfache Möglichkeit, aus einer geführten Übung mehr als bloßes Kopieren zu machen.

Wenn jemand in der Gruppe deutlich schneller zeichnet, würde ich nicht auf die langsamste Person warten lassen oder das Tempo künstlich beschleunigen. Besser ist es, die Zeit zum Vergleichen und Erklären zu nutzen. Wer eine knifflige Stelle gelöst hat, kann beschreiben, wie er oder sie daran herangegangen ist, ohne das Bild der anderen zu korrigieren. So bleibt die Runde für Anfänger angenehm und für Geübtere trotzdem interessant.

Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist eine kleine wiederkehrende Gewohnheit: eine gemeinsame Skizze als lockerer Abschluss eines Treffens oder als kurze Aktivität an einem verregneten Nachmittag. Ich würde dabei nicht erwarten, dass jede Sitzung ein fertiges Kunstwerk hervorbringt. Wenn das Ziel stattdessen lautet, zusammen etwas auszuprobieren, passt die App deutlich besser zu diesem Anspruch.

Mein Urteil

Artmate: Drawing Together ist eine empfehlenswerte Wahl, wenn du Zeichnen lieber gemeinsam und mit einer einfachen Anleitung angehst. Die Kombination aus Lektionen und Mehrspieler-Idee gibt Einsteigern einen Anlass, sofort loszulegen, und macht aus einer stillen Einzelübung eine soziale Aktivität. Besonders für Freunde und Familien, die eine unkomplizierte kreative Beschäftigung suchen, sehe ich einen klaren Nutzen.

Die Einschränkung ist ebenso deutlich: Wer ein mächtiges Zeichenwerkzeug, vertiefte Technikvermittlung oder ungestörtes Arbeiten an eigenen Projekten sucht, sollte eher eine spezialisierte Alternative wählen. Auch die In-App-Käufe machen es sinnvoll, vorab auf den eigenen Bedarf zu achten. Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: Für gemeinsames, niedrigschwelliges Zeichnen würde ich die App ausprobieren; als vollständiges digitales Atelier würde ich sie nicht einordnen.

Was uns gefällt

  • Gemeinsame Zeichenflächen laden zum kreativen Austausch ein.
  • Die Bedienung ist auch für Zeichenanfänger leicht verständlich.
  • Spontane Skizzen lassen sich schnell mit anderen teilen.
  • Das gemeinsame Zeichnen kann Ideen für neue Motive liefern.
  • Kurze Zeichenrunden eignen sich gut für zwischendurch.

Was besser sein könnte

  • Die Zeichenqualität hängt stark von der Internetverbindung ab.
  • Eine kleine Gruppe kann die kreativen Möglichkeiten einschränken.
  • Das Ergebnis lässt sich nicht immer gezielt kontrollieren.
  • Für detaillierte Illustrationen fehlen möglicherweise Profiwerkzeuge.
  • Unbekannte Mitzeichnende können den Ablauf störend beeinflussen.

Nutzerbewertungen

4,7

4,7 von 5 aus32 Rezensionen

  • 589%89%
  • 43%3%
  • 32%2%
  • 21%1%
  • 14%4%

Häufig gestellte Fragen

Was ist Artmate: Drawing Together?

Artmate: Drawing Together ist eine Zeichen-App, die gemeinsames kreatives Gestalten in den Mittelpunkt stellt. Je nach verfügbaren Funktionen können Nutzer eigene Zeichnungen anfertigen, Ideen ausprobieren und mit anderen zusammenarbeiten oder ihre Werke teilen. Das Angebot kann sich durch Updates ändern; prüfe deshalb vor dem Download die aktuelle App-Beschreibung und die angezeigten Funktionen im Store.

Ist Artmate: Drawing Together kostenlos?

Ob der Download kostenlos ist und ob zusätzliche Kosten entstehen, hängt von der aktuellen Version und den Angaben im App Store beziehungsweise bei Google Play ab. Achte auf Hinweise zu In-App-Käufen, Abonnements oder kostenpflichtigen Extras. Wenn die App Zahlungsfunktionen anbietet, lies die Bedingungen sorgfältig und prüfe vor einer Buchung Preis, Laufzeit und Verlängerungsregeln.

Kann ich Artmate: Drawing Together mit Freunden nutzen?

Der Name und das Konzept der App legen gemeinsames Zeichnen nahe. Welche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit tatsächlich verfügbar sind, etwa Einladungen, gemeinsame Leinwände oder das Teilen fertiger Bilder, solltest du jedoch in der aktuellen Store-Beschreibung und innerhalb der App überprüfen. Für Funktionen mit anderen Personen kann eine Internetverbindung erforderlich sein; auch Konten oder Einladungslinks können vorausgesetzt werden.

Welche Geräte und Betriebssysteme unterstützen Artmate: Drawing Together?

Die Unterstützung richtet sich nach der jeweils veröffentlichten Android- oder iOS-Version. Kontrolliere vor der Installation die Mindestanforderungen, die Kompatibilität mit deinem Gerät sowie den benötigten Speicherplatz direkt im passenden App Store. Die Verfügbarkeit kann je nach Land, Gerätemodell und Betriebssystem variieren. Installiere die App nur aus einer offiziellen Quelle, um die richtige Version zu erhalten.

Welche Daten oder Berechtigungen benötigt Artmate: Drawing Together?

Die benötigten Berechtigungen hängen davon ab, welche Funktionen du verwendest. Für das Speichern oder Teilen von Zeichnungen kann die App beispielsweise Zugriff auf Fotos oder Dateien anfragen; Online-Funktionen benötigen üblicherweise eine Verbindung. Lies vor der Nutzung die Datenschutzinformationen im Store und erteile nur Berechtigungen, die für eine von dir gewünschte Funktion erforderlich erscheinen. Angaben zur Datenerfassung können sich mit Updates ändern.

App-Symbol von Artmate: Drawing Together

Artmate: Drawing Together

Kunst & Design · Braly JSC

Diese Website bietet unabhängige Informationen zu Apps von Drittanbietern. Wir besitzen, entwickeln oder vertreiben diese Apps nicht. Namen, Logos und Marken gehören den jeweiligen Eigentümern. Angaben zu Entwicklern dienen ausschließlich der Information. Weitere Informationen erhältst du beim Entwickler unter feedback.outlaw@bralyvn.com, auf https://bralyvn.com/app-ads.txt oder in der https://bralyvn.com/privacy-policy.php.

Das könnte dir auch gefallen